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Mehr als 1.350.000 Menschen aus 133 Ländern weltweit appellieren an das kommunistische Regime in China, die Verfolgung von Falun Gong zu beenden

Die brutale, unerbittliche Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China, die in 1999 von einer Politikerbande unter der Führung des ehemaligen chinesischen Präsidenten Jiang Zemin initiiert wurde, jährt sich in diesem Juli zum neunten Mal. Neben den schockierenden Anschuldigungen der erzwungenen Organentnahmen an lebenden Falun Gong-Praktizierenden zeigen Untersuchungsberichte von Human Rights Law Foundation (HRLF) und von der World Organisation to Investigate the Persecution of Falun Gong (WOIPFG), dass Praktizierende in den Gefängnissen, Arbeitslagern und anderen Hafteinrichtungen Chinas weiterhin unmenschlich und grausam misshandelt werden.


Besorgt über die durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verübten Verbrechen gegen die Menschlichkeit startete die Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (CIPFG) im Januar 2008 die weltweite „Million Unterschriften-Petition“–Kampagne in Hongkong. Die CIPFG besteht aus über 400 gesellschaftlichen Eliten, zu denen Politiker, Anwälte, Ärzte, Journalisten und viele weitere gehören. Freiwillige zusammen mit Falun Gong-Praktizierenden haben in über 40 Ländern auf der ganzen Welt Unterschriften von Menschen verschiedenster Nationalitäten gesammelt. Diese einfache Handlung, eine Petition zu unterschreiben und damit eine deutliche Botschaft zur Unterstützung von Falun Gong zu senden, kann wohl als die weit reichendste zivile Bemühung des Widerstands gegen die Verfolgungen des chinesischen kommunistischen Regimes in der jüngsten Geschichte betrachtet werden.


Durch ihre Unterschrift fordern die Appellierenden ihre eigene nationale Regierung, das Parlament, das olympische Komitee und Menschenrechtsorganisationen auf, das chinesische kommunistische Regime aufzufordern, die Verfolgung von Falun Gong vor den Olympischen Spielen 2008 auf eine vernünftige, friedliche und demokratische Weise zu beenden.


Frau Theresa Chu, die Hauptkoordinatorin der weltweiten „Million Unterschriften“-Aktion, betonte den ernsthaften Charakter, mit dem die Unterschriftensammlung durchgeführt wurde. Neben ihrer Unterschrift wurden die Unterstützenden gebeten, auch persönliche Kontaktinformationen anzugeben. Die überwiegende Mehrheit der Unterzeichner gab uns auch ihr Alter und Beruf an. Angesichts dessen sollte die Kampagne als ernsthaft glaubwürdig eingestuft werden.


Über 2.000 Persönlichkeiten der sozialen Elite aus der ganzen Welt haben sich an der Kampagne beteiligt. Unter ihnen befinden sich mehr als 900 Kongressabgeordnete, Ratsabgeordnete, Regierungsbeamte aus 19 Ländern, über 486 Personen aus den Bereichen Bildung und Wissenschaft, sowie über 379 Experten aus den Fachgebieten Recht, Medizin, Wirtschaft und Kunst.


In Australien gibt es zum Beispiel in jedem Staat und Territorium, mit Ausnahme der Northern Territory, einen Koordinator für die Kampagne. Nach dem Stand vom 9. Juli 2008 haben 63.752 Australier die globale Petition unterschrieben. Am 24. Juni 2008 wurde während der letzten Parlamentssitzung der australischen Regierung vor den Olympischen Spielen einstimmig ein Antrag des Senats verabschiedet, der zur Beendigung der Verfolgung von Falun Gong aufruft. (Seite 35, http://www.aph.gov.au/hansard/senate/dailys/ds240608.pdf ). Wir betrachten dies als ein Zeichen für den Erfolg unserer Kampagne, die zu einem Wandel der öffentlichen Meinung unter den Einwohnern Australiens führte.


Der schweizerische Repräsentant der CIPFG, Erich Bachmann, brachte am Freitag, dem 25. Juli 2008, die gesammelten 1.215.793 Unterschriften aus der globalen Petition gegen die Verfolgung vor den Eingang des Internationalen Olympischen Komitees, dem IOC Hauptquartier in Lausanne, in der Schweiz. http://sports.espn.go.com/espn/apphoto/photo?photoId=1990747&sportId=3000


Am 17. Juli überbrachte Dr. Clive Ansley, der Vorsitzende der CIPFG Nordamerika, eine symbolische Auswahl der Million Unterschriften-Kampagne dem US-Kongressabgeordneten Dana Rohrabacher vor dem US Kapitol. Über eine Million Menschen senden ihre Botschaft an das chinesische Regime, die Verfolgung von Falun Gong vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele im August zu beenden. http://cipfg.org/en/index.php?news=821


Die endgültige Statistik wird dem UN-Menschenrechtsrat, der Europäischen Union, dem Europäischen Parlament und einigen weit bekannten internationalen Menschenrechtsorganisationen vorgelegt werden. Die Vertreter der CIPFG werden das gleiche Resultat ihren lokalen und nationalen Regierungen vorlegen. Die öffentliche Meinung stellt den Grundstein für den demokratischen Apparat dar. Daher hoffen wir, dass die Regierungen auf der Welt diesen wichtigen Beitrag der öffentlichen Meinung ernst nehmen und den Aufruf für ein sofortiges Ende der Verfolgung der friedlichen spirituellen Praxis in China effektiv unterstützen werden.


 

Offener Brief an Journalisten der internationalen Medien in China

 

Liste von 51 Arbeitslagern, ein Aufruf zu Besuch und Recherche

 
Die Olympischen Spiele in Beijing gehen in ihre letzte Phase, rund 25.000 Journalisten aus der ganzen Welt sind vor Ort. Durch viele ihrer Berichte wurde das wahre Gesicht des chinesischen Regimes erkennbar – eines Regimes, das der Welt mit Lug und Trug ein glanzvolles Bild vorzutäuschen versucht, ein Regime, das weiterhin seine eigenen Leute foltert und alle Vorwürfe leugnet.

Das Unvorstellbare findet in China statt: In den olympischen Sportstätten feiern Hunderttausende ihre Idole, wenige Kilometer davon entfernt werden Menschen aus Glaubensgründen gefangen gehalten und sind schwerer Folter ausgesetzt.

Das Unvorstellbare findet statt


Zu Beginn der Spiele hat die CIPFG (Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China) ausländischen Journalisten einen Wegweiser an die Hand gegeben: „Folter außerhalb des Olympischen Dorfes: Ein Leitfaden für die Arbeitslager in China.“ (http://www.cipfg.org/ ) Darin wurden sieben Arbeitslager in der Nähe der Olympischen Sportstätten aufgeführt. In diesen Lagern werden auch Tausende von Falun Gong-Praktizierenden gefangen gehalten, manche von ihnen bezeichnet Amnesty International als „Gewissensgefangene“. Dieser Leitfaden war kaum veröffentlicht, schon transportierte das kommunistische Regime viele der genannten Praktizierenden heimlich ab in Arbeitslager in anderen Provinzen.

Die spirituelle Schule Falun Gong und deren Anhänger haben bereits neun Jahre lang unter der Verfolgung durch die kommunistische Diktatur unvorstellbar gelitten. Dokumente und Berichte über entwürdigende Folter, Vergewaltigung und systematischen Organraub an Falun Gong-Praktizierenden sind inzwischen Legion. Der UNO-Sonderberichterstatter für Folter, Manfred Nowak, forderte wiederholt von der chinesischen Regierung eine vollständige Aufklärung dieser Verbrechen. Chinas Machthaber dementieren sie kategorisch mit dem Argument: „Wo Folter verboten ist, kann es keine Folter geben.“ Es gibt weiterhin keine offizielle Antwort auf die Frage, wieso in China Transplantationswünsche innerhalb von nur 1-3 Wochen befriedigt werden, wieso die Herkunft von 41.000 seit 2001 verpflanzten Organen im Dunkeln bleibt? (siehe www.organharvestinvestigation.net )

Warum verweigert das kommunistische Regime weiterhin unabhängige Untersuchungen dieser Vorwürfe, wenn sie meint, dass sie zu Unrecht bestehen? Warum verhindert das kommunistische Regime mit allen Mitteln, dass Journalisten die Falun Gong untergeschobenen sogenannten „Verbrechen“ zu untersuchen, wenn auch nur an einer der Verleumdungen des KP-Regimes etwas Wahres wäre?

Nutzen Sie Ihre Chance


Die CIPFG hofft, dass die westlichen Medienvertreter vor Ort ihre Chance zur Recherche nutzen, damit die Spiele in China nicht als einer der dunkelsten Abschnitte in die Geschichte der Olympischen Spiele eingehen.
 
Im Anhang befinden sich Namen und Adressen von 51 der rund 300 bekannten Arbeitslager in China, Lager, die den Konzentrationslagern zur Zeit des Nationalsozialismus ähnlich sind. Gegen Recht und Gesetz werden in diesem Netzwerk chinesischer Arbeitslager Zehntausende von Falun Gong-Praktizierenden gequält, unter ihnen befinden sich auch die Opfer der Massenverhaftungen (etwa 10.000 wurden bisher bekannt), die bereits Monate vor den Spielen im Namen der Sicherheit angeordnet wurden.

Die CIPFG ruft die Vertreter der internationalen Medien auf, die Arbeitslager zu besuchen und die Notlage der Falun Gong-Praktizierenden zu recherchieren. Lassen Sie sich nicht blenden durch angenehm und ästhetisch erscheinende Räumlichkeiten, wenn Sie durch ein zur Besichtigung „freigegebenes“ Arbeitslager geführt werden. Glauben Sie nichts, wenn gut genährt aussehende Insassen sagen, sie seien dankbar für die Gelegenheit, hier „wiedergeboren“ zu werden. Suchen Sie den Blick hinter die Kulissen! Erinnern Sie sich bitte daran, wie man in China versucht, die Welt beifallheischend hinters Licht zu führen, zuletzt bei der Eröffnungsfeier mit vorgetäuschtem Feuerwerk über Beijing, einer kindlichen Sängerin mit der Stimme einer anderen, mit Kindern ethnischer Minderheiten, die in Wirklichkeit alle Han-Chinesen waren.

Trotzdem, machen Sie sich die Mühe, einen eigenen Eindruck in den Arbeitslagern zu gewinnen. Ihr Gespür für wahr oder falsch wird Sie die Wahrheit erkennen lassen.


Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China

23. August 2008

Liste von 51 Arbeitslagern (Download)