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Eine kurze Darstellung des Hintergrundes

Seit dem 20. Juli 1999 wird Falun Gong von dem kommunistischen Regime in China verfolgt. Falun Gong-Praktizierende werden gesetzwidrig verhaftet, in Arbeitslagern, Gefängnissen oder psychiatrischen Anstalten eingesperrt und gefoltert. Sie werden mit elektrischen Schlagstöcken brutal geschlagen, ihnen wird unter Zwang Drogen injiziert, die zu geistiger Verwirrung führen; weibliche Praktizierende werden sexuell missbraucht. Viele Falun Gong-Praktizierende sind nach ihrer Verhaftung spurlos verschwunden. Trotz der Informationsblockade durch die KPCh sind mehr als 3.000 bestätigte Todesfälle ans Licht gekommen.

Im März 2006 lieferten einige Augenzeugen Beweise dafür, dass die KPCh in Sujiatun in der Provinz Liaoning ein geheimes Konzentrationslager errichtet hat. Tausende von Falun Gong-Praktizierenden wurden dort inhaftiert, ihre Organe bei lebendigem Leib entnommen und die Leichname sofort vernichtet. Laut Insidern gibt es in China 36 Konzentrationslager wie das in Sujiatun. Nachdem dieses Geheimnis aufgedeckt worden war, verfolgte die Welt das Geschehen mit großer Aufmerksamkeit.

Davor hatte die Minghui-Webseite häufig darüber berichtet, dass Organe von zu Tode verfolgten Falun Gong-Praktizierenden verschwunden waren und die Familienmitglieder erst von dem Tod ihrer Angehörigen erfuhren, als sie die Urne erhielten. Die Praktizierenden, die freigelassen wurden, berichteten, dass sie während ihrer Haft zwangsweise ärztlich untersucht worden waren. Währenddessen ist die Anzahl der Organtransplantationen rasant gestiegen und die Wartezeiten für den Erhalt eines Transplantats sind so kurz wie nie zuvor. Deshalb muss die Außenwelt annehmen, dass China über eine riesige Organquelle verfügt.

Die Nachrichten über die Existenz von Konzentrationslager und Organraub in China zwingen die Menschen zum Nachdenken: Welche unmenschlichen Methoden hat die KPCh benutzt, um Falun Gong-Praktizierende zu verfolgen? Inwiefern werden solche Methoden genutzt? Bis zu welchem Grad geht die Verfolgung? Wie viele Arbeitslager, Gefängnisse und sogar Krankenhäuser machen Gewinn durch „die Mörderindustrie“?

Immer mehr Indizien zeigen, dass der Organraub in China landesweit verbreitet ist. Die gesammelten Verfolgungsfälle stellen nur die Spitze des Eisbergs der Verfolgung von Falun Gong durch die KPCh dar.

Seit der Enthüllung des Verbrechens leugnet die KPCh die Existenz der Konzentrationslager und des Organraubs. Denn die KPCh setzt die Verfolgung mit allen Staatsapparaten durch, blockiert Informationen nach außen und verleumdet die Verfolgten. Auch diejenigen, die Falun Gong helfen, werden von der KPCh überwacht und unterdrückt, daher ist es unmöglich, in China selbst eine Untersuchungsgruppe zu gründen. Deshalb wurde es unerlässlich, eine internationale, unabhängige Untersuchungsorganisation zu gründen, um den Sachverhalt in China vor Ort zu untersuchen.

Am 4. April 2006 wurde die Koalition zur Untersuchung der Verfolgung in China gegründet, um Untersuchungen in China durchzuführen und Beweise zu sammeln.